JAGD 2018

Es freut mich ganz besonders, dass ich meinen Kumpel Alexander, der mir jagdlich schon sooo viel gegönnt hat, heuer auf meinen Bock habe einladen können. Es war ein spannendes Jagen, letztendlich konnte er ihn am 2. Juni um 20:45 nach einem gewaltigen Gewitter auf ca. 30m vom Boden aus mit seiner .270WSM erlegen, mit 24kg aufgebrochen ist er bei uns ein richtiger Ausnahme-Bock, der Alex sowas von gegönnt ist! Nochmals ein kräftiges Weidmannsheil an Alex und dem Heiligen Hubertus ein Weidmannsdank für das tolle erfolgreiche Jagen!

24.02.2018:

Da kranke Füchse nur sehr selten durch den Hund zum Springen zu bewegen sind, mussten wir hier einen Einschlag machen, um den Fuchs erlösen zu können. Die Schnalle der Fähe mit Räude war stark angeschwollen, was heißt dass sie erst jetzt in der Ranz war (was verdammt spät ist). Gut jedenfalls, dass wir sie erlösen konnten, es ist ein Horror momentan hier mit der Räude :-(

 

 

23.02.2018:

Beim nächtlichen Ansitz konnte ich um 22:10 einen leider wieder sehr stark räudigen Rüden und um 22:20 eine Fähe erlegen.

Weidmannsheil und Weidmannsdank!

 

 

Auch DAS ist Jagd: Jungjägerausbildung!
Beim örtlichen Jagdkurs trage ich über Jagdhunderassen und alles rund um die Jagdkynologie vor, und auch die Ausrüstungsgegenstände werden den angehenden Jungjägern dabei natürlich vorgeführt. Prof. Rocky macht das mittlerweile schon im 4. Jahr mit äußerst routiniertem Auftreten :-)

 

 

11.02.2018:

Heuer ist´s leider richtig schlimm mit der Räude, ein eindeutiges Zeichen der Überpopulation, die uns die ach so gescheiden hochhausbewohnenden und von der Natur keine Ahnung habenden Jagdgegner nicht glauben und sogar Fuchsbejagung abschaffen wollen (Herr, lass Hirn regnen). Auch dieser Fuchs war schon deutlich von der Räude angegriffen, Gott sei Dank konnte ich ihn am 11.02.2018 um 21:35 beim nächtlichen Ansitz auf einem Schneefleck erlösen :-(

 

 

06.02.2018
Wir konnten erfolgreich eine Sau im Schilf nachsuchen, Weidmannsheil und HoRüdHo auf unsere fermen Spürnasen!!

 

 

 

01.02.2018:

Am 31.01. hatten wir die Jahreshauptversammlung der Bereichshundestationen, und da diese nicht allzu lange dauerte setzte ich tatsächlich meinen Plan um, danach noch zum Fuchsansitz zu gehen. So bin ich dann also um 23:45 bei perfektem Mondlicht aufgebaumt und wartete auf Reineke. Dieser hat lange auf sich warten lassen, um 04:30 ist er dann aber tatsächlich auf die Wiese geschnürt, ein kurzes Anmäuseln ließ ihn sofort zu mir verhoffen, und schon war die Kugel aus dem Lauf.

Der starke Rüde hat nun also meinen Plan, zumindest auf jedem der 3 Luderplätze einen Fuchs zu erlegen, damit der ganze Aufwand auch gerechtfertigt ist, voll aufgehen lassen.
Ich sage mir immer, dass man sich, wenn man die Zeit zum Jagern hat, auch die Zeit für ein ansprechendes Foto nehmen kann, darum holte ich noch Fichtenzweige und bettete den Fuchs auf diesen vor dem im Hintergrund hell leuchtenden Vollmond.
Ich konnte bei dieser traumhaften Stimmung auch noch eine Weile neben dem Fuchs hockend innehalten und dem Heiligen Hubertus für das edle Weidwerk danken. Momente, die nicht viele kennen... Weidmannsheil und Weidmannsdank!

 

 

29.01.2018:
Da ich von Jänner bis März jeden Samstag und Sonntag im Vorbereitungskurs für die Jagdaufseherprüfung sitze habe ich die diesjährige Baujagdsaison ja eigentlich ziemlich abgeschrieben. Eine Anfrage aus der Schilcher-Hochburg in der Steiermark konnte ich aber nicht abschlagen und nahm mir deswegen am 29.01. einen Baujagd-Urlaub. 
Am ersten Bau (wo auch Dachse vermutet wurden und ich deswegen Rocky mitnahm, da ich Basco so lange wie möglich das eiserne Vorliegen durch Erfolg beim Graben nicht anlernen will) angekommen, schliefte Rocky nach kurzem Absuchen aller Röhren und gab auch bald Laut, war dabei aber anfangs meistens in Bewegung, was mich trotz der vielen Dachs-Merkmale am Bau natürlich auf Fuchs schließen ließ. Nach nicht ganz 20min sprang dann plötzlich ein Fuchs und verhoffte 2-3m vor mir und sicherte mich an. Trotz meines Erstarrens zu einer Salzsäule bekam der Fuchs natürlich mit, dass ich kein fetter niedriger Baum bin, und ging in die Flucht über. Ich hoffte, er würde in den Graben flüchten, wo 2 Schützen perfekt gestanden wären, um ihn zu erlegen, bei der letzten Röhre vor dem Graben machte er aber einen Haken in Richtung dieser und verschwand im Schuss der 12/76 in der Röhre. Rocky kam bald nach, ich dachte dass der Schuss getroffen hat und Rocky ihn jetzt rausziehen wird, dem war jedoch nicht so, es folgte also Basco´s zusätzlicher Einsatz und letztendlich konnte -um die bereits ausufernde Erzählung abzukürzen - der Fuchs im 1,5m tiefen Einschlag durch einen Schützen mit seiner Flinte erlegt werden.
Die restlichen 4 Baue waren leider leer, aber es hat sich allemal ausgezahlt, diesen Tag frei zu nehmen, wo doch die Hunde Erfolg hatten und wieder nette Bekanntschaften mit verlässlichen Jägern geschlossen wurden!
Weidmannsheil und HoRüdHo auf unsere mutigen Bau-Helden!

 

 

27.01.2018:

Streckenlegung nach dem gemeinsamen Raubwildansitz in mehreren Revieren, ich war zwar erfolglos, habe aber die Streckenlegung mit dem Jagdhorn umrahmt und die Füchse verblasen. Weidmannsheil allen Erlegern!

 

 

26.01.2018:

Wir haben uns an einem bekannten Bau angestellt und Rocky zur Kontrolle geschnallt. Gleich hörte man Laut und Bewegung im Bau, in seinem typischen Arbeitsstil (anfangs 3-5x kurz den Bau verlassen, um nach Alternativen zu suchen und das Raubwild zum Springen zu bringen, wenn das nichts hilft in eine Endröhre Drücken und Vorliegen) hat er erfolgreich 2 Dachse in Schach gehalten, die ich dann auch erlegen konnte. Immer wieder schön mit dem alten Herrn, ich bin schon sehr neugierig auf den Dachsbraten, den wir erstmalig versuchen werden!
Weidmannsheil und Weidmannsdank!

 

 

24.01.2018:
Dass ich etwas "eigen" bin, was meine kurze Lederne angeht, dürfte jedem ja spätestens seit dem Pirschtag in den schottischen Highlands oder der Motorschlittenfahrt in Schweden wohl schon aufgefallen sein. Da der 24.01. tagsüber nicht einem typischen Jänner-, sondern einem warmen Frühlings-Tag entsprach, entschloss ich mich auch erstmals zum Winter-Schnee-Fuchsansitz meine Kurze zu tragen. Um 18:30 war ich am Sitz, und tatsächlich war mir eine Weile auch nicht mal annähernd kalt, bis ich meine Füße dann aber grob geschätzt gegen 21:00 doch ein wenig in den Ansitzsack steckte :-)
Um 22:45 habe ich aufgrund meines Planes, um 23:00 abzubaumen, 3 Strophen aus der Vogelklage erklingen lassen, und tatsächlich kam um 22:55 von rechts oben ein Fuchs in meine Richtung geschnürt und begann dann nach den verstreuten Köstlichkeiten zu suchen, was ihm beim ersten kurzen Verhoffen auch gleich zum Verhängnis wurde. Auf ca. 80-100m konnte ich ihm die .222Rem antragen und somit den zweiten Fuchs am erst seit 02.01. betreuten Luderplatz erlegen, was mich natürlich besonders freut!
Ein Foto im Schnee mit Mond und kurzer Lederner musste natürlich auch noch gemacht werden, wie man rechts unten am Foto sehen kann! Weidmannsheil und Weidmannsdank!

 

 

 

17.01.2018:
Am Silvester-Tag habe ich von unserem Jagdleiter mitgeteilt bekommen, dass der am höchsten gelegene Luderplatz im Revier heuer nicht mehr von ihm beschickt/bejagt wird, und dass ich diesen übernehmen könne. Beim Ausbringen von einigen Leckerbissen am 02.01. habe ich frische Fuchs- und Marderspuren gespürt, weswegen ich mich diese Nacht auch gleich angesetzt habe, allerdings 9 Stunden mit nur einmal ganz kurzem Anblick eines weit entfernten und schnell schnürenden Fuchses.
In der Woche darauf habe ich den Platz wieder beschickt und am 17.01. erneut Material für den Luderplatz bekommen, wollte aber nicht einfach nur hinfahren und dieses ausbringen, sondern habe mich trotz Neumond auch gleich angesetzt, in der Hoffnung, dass die frische Schneedecke genug Licht spendet. Um 18:30 habe ich also den Hochstand bezogen, genüsslich ein Wildwürstchen verspeist und mich wegen des schlechten Lichtes eigentlich darauf eingestellt, dass ich bald mal wieder abbaumen, die Beuschel austragen und mich dann auf die Heimreise machen werde. Um 19:15 kam dann aber tatsächlich von links ein Fuchs geschnürt, die Waffe war schnell im Anschlag und auf ca. 50m vor mir konnte ich das Fadenkreuz meines eher lichtschwachen Nikon-Glases meiner Bockbüchsflinte sauber auf den Fuchs bringen und bei einem kurzen Verhoffen die neue Winchester Super X 3,24g fliegen lassen. Der Fuchs lag im Feuer und obwohl man zu dieser Jahreszeit ja eigentlich länger sitzenbleiben sollte habe ich nach wenigen Minuten meine Sachen gepackt und bin zum stattlichen Rüden, bevor ich dann noch die Leckerbissen für seine Artgenossen auf der Wiese verteilt habe. Winterlicher Fuchsansitz ist wirklich eine der schönsten Jagdmöglichkeiten die es gibt, oft geht´s sehr zäh, an Tagen wie gestern dann wieder so einfach, das macht Jagd aus, Weidmannsdank für dieses Erlebnis an den Heiligen Hubertus!

www.zoobio.AT