03.03.2012, Baujagd-Saisonabschluss in Lackenbach/Bgld.: Ich war mit Rocky und Reini mit Gina und Jacky in 2 Revieren gemeinsam in 2 Revieren unterwegs, sämtliche Fuchsbaue und Wegdurchlässe waren unbewohnt. Wie so oft war dann im letzten Bau, "wo eh nichts drin ist" der Dachs zuhause, alle 3 Hunde, die wir schon frei laufen hatten, haben am Dachs gearbeitet, und Schusszeit hatte er im Bgld noch, somit wurde gegraben. Der Sender zeigte 1,60m, und der ursprünglich als leicht zu grabende Boden stellte sich nach ca. 40cm doch als relativ zäh heraus. Gina konnten wir zwischendurch schon abtragen, Rocky und Jacky haben wir weiterarbeiten lassen, da wir sie mit Dachs in der Endröhre vermuteten. Als wir mit dem 1,6m-Einschlag direkt auf Rocky kamen hat sich alles aber nochmal geschätzte 2-3m überstellt, aufgrund der Tatsache dass es schon 17:30 war haben wir die Aktion dann abgebrochen und es wurde wieder nichts mit dem ersten Dachs :-/ Die Hunde waren aber alle bis auf geringfügige Kratzer heil geblieben und Rocky hatte büschelweise Dachshaare zwischen den Zähnen, was ein Zeichen von guter, aber aufgrund keiner Verletzung eindeutig überlegter Schärfe ist, die 2 müssen also perfekt zusammengearbeitet haben.
Somit hat die Saison gleich traurig geendet wie sie schon verlaufen ist - 4 Füchse und 1 Marder ist somit unser enttäuschendes Resultat für 2011/2012. Naja, 2012/2013 werden wir erstens hoffentlich mehr Reviere für die Baujagd begeistern können, früher beginnen und bessere Bedingungen vorfinden!

26.02.2012, Baujagd in Fischering (Kerschbaumer): In den eindeutig frisch befahrenen Röhren der sonst sicher leicht zu arbeitenden Feldbaue war bei strahlendem Sonnenschein wieder mal nichts drin

18.02.2012, Baujagd in Vordergumitsch, in einem Bau war nichts zuhause und in einem anderen hat sich Rocky ewig mit einem Dachs gespielt, den er aber nicht herausbekommen hat. Rund um den Bau waren ganz frische Dachsspuren, der hat die hohen Temperaturen also schon für einen Spaziergang genutzt.

 

16.02.2012, Baujagd in Schwabegg: Wir haben mit Rocky und Gina etliche Baue kontrolliert, es war aber wieder mal nichts zuhause :-/

12.02.2012: Ich war mit Rocky und Christian mit seinem DJT Ares in Hollabrunn/Niederösterreich bei einem Baujagdtag von 6 Revieren mit ca. 10 Hundeführern dabei. Rocky hat einen Bau angenommen und untypisch für seine übliche fliegende Arbeitsweise dann 1,5 Stunden nicht verlassen, permanenter Laut in 4m Tiefe. Danach hat er öfter mal rausgeschaut, aber lies sich nicht abrufen, die - wie ich vermute - zäh zu sprengende innehabende Fähe in dem Bau muss es ihm wohl besonders angetan haben. Ich hab ihm nach knappen 3 Stunden die Jacke am Bau liegen lassen, um ihm nicht anzugewöhnen, dass ich warte bis der gnädige Herr dann auch so weit ist. Eine halbe Stunde darauf bin ich dann wieder hin und er hat brav auf der Jacke gewartet, geringe Kratzer bzw. Bisse hat er auch abbekommen, ich hoffe er hat´s kapiert. Die restlichen Baue waren unbefahren, Gesamtstrecke traurigerweise nur 3 Füchse

 

27.01.2012: Habe im eigenen Revier 6 Baue kontrolliert, wobei ich einen neuen finden konnte, der auch der einzige frisch befahrene war, aber auch in diesem war bei dem Wetter wieder nichts zuhause...

22.01.2012, Baujagd in der GJ Gösel: Hier erwarteten uns etliche Felsbauten bei gleichem Wetter wie am Vortag: Sonnenschein, Windstille und Plus-Grade, das Wetter bringt wohl nicht nur die Füchse nicht in die Baue, sondern mich schon schön langsam zur Verzweiflung. In einem Felsbau war ein Dachs, Christian konnte durch eine Felsspalte sehen wie ihn Rocky ca. einen halben Meter davor verbellte und sein DJT von der anderen Seite arbeitete, mit den Hunden dran und bei diesen felsigen Wänden war aber an einen Schuss nicht zu denken, weswegen wir die Hunde abgerufen haben und noch zwei weitere Baue kontrollierten. Im letzten war aufgrund des Lautes der Hunde und der sehr fliegenden Arbeitsweise vermutlich auch wieder ein Dachs, diesmal aber in Röhren die unter einen einzigen riesigen Felsen führten, also wieder abgerufen und erneutes Tagesresultat von Strecke = 0 :-(

21.01.2012, Baujagd in St. Stefan: Wir kontrollierten etliche gute Baue, aber wie auch der am Vortag gefallene Schnee schon verriet, zeigte uns auch Rocky, dass die Füchse alle draußen waren aus den Bauen. Wenn´s Spuren gegeben hat, dann nur hinaus, was bei strahlendem Sonnenschein, Windstille und Plus-Graden auch kein Wunder ist...

Strecke somit = 0

04.01.2012: Baujagd in St. Andrä: In einem einzigen Bau war ein Fuchs, der nach ca. 10 Minuten Arbeit von Rocky kurz aus der Röhre äugte, die Schützen vor seinem Heim mitbekam und sofort wieder in der Röhre verschwand. Rocky arbeitete dann noch ca. 1 Stunde, der Fuchs war aber nicht mehr rauszubringen. 

Durch den vielen Sand in den Augen während der Arbeit hat er sich am linken Auge ca. ein viertel der Hornhaut aufgerieben, am rechten ca. das dreiviertelte Auge. Nach einer Woche mit Tierarztbehandlung und täglichem zweimaligen Einschmieren der Augen war die Hornhaut auf beiden Augen aber wieder komplett regeneriert... Gott sei Dank!

30.12.2011: Wie schon unter "Jagd 2011" beschrieben in Rohr/Burgenland:
Der Bau wurde als Abschluss eines "Marder-Tages" mit Kontrolle von alten Hütten, Holzstößen usw. kontrolliert, und Rocky zeigte mit seiner Motivation schnell, dass der Bau befahren ist. Rocky als "Springer" durfte dann auch als erstes in den Bau, sollte der Fuchs mit ihm nicht rauszubringen sein hat auch der DJT Franko schon auf seinen Einsatz gewartet, der dem Fuchs vorliegen würde und dann auf den Sender hingegraben werden müsste (was bei Dachsen toll funktioniert). Rocky gab aber bald nach dem Einfahren laut, abwechselnd nahe an der Oberfläche und zwischendurch ziemlich tief im Erdreich. Nachdem er zweimal beim Ausfahren aus dem Bau auch ganz nahe an der Oberfläche laut gab ahnten wir, dass die 3 Röhren neben dieser einen wohl zugefallen sein müssen und der Fuchs nur aus dieser einzelnen springen kann. Als Rocky nach ca. 10 Minuten das dritte Mal an der Oberfläche erschien trug ich ihn ab, und noch keine 3 Meter vom Bau weg sprang nach wenigen Sekunden auch schon die Fähe, welche ein Kollege erlegen konnte. Kurzer aber spannender Auftritt, und Fuchs Nr. 3 diese Saison :-)

17.12.2011, Rohr im Burgenland:

Ich wurde von Kurt eingeladen um mit ihm und Andi im dortigen Revier ein paar Baue zu arbeiten. Die 15 Baue die wir kontrollierten waren zwar teilweise frisch befahren, aber wie´s bei diesem Wetter meistens der Fall ist waren die Füchse nicht zuhause. Den einen Fuchs, den Andi mit seinem DJT arbeitete, haben wir mit 2 Einschlägen in diesem eigentlich schwer nach Dachs aussehenden Bau bekommen. Am Weg zu einem weiteren Bau konnte ich am Dach einer alten Holzhütte einen Marder flüchten sehen, nachdem niemand zu Schuss gekommen ist habe ich Rocky nachgeschickt. Der Marder flüchtete aber nicht wie erwartet auf einen Baum sondern in einen relativ weit entfernten Bau wie sich später herausstellte. Rocky brachte den Marder bei diesem Bau dann zum Springen und er konnte von einem der Schützen erlegt werden.

Zwar eine relativ spärliche Strecke für einen Baujagdtag mit 3 Hunden, aber ich habe tollen Einblick in die Arbeit von zwei Profis und eine zu unserer Arbeitsweise doch ziemlich abweichenden Art der Baujagd bekommen.

20.11.2011, Treibjagd Sittersdorf: War zwar wieder eine Treibjagd, aber dieser Fuchs gilt eindeutig zu den Bau-Füchsen der Saison. Gegen Ende des ersten Triebes wurde am Berg ein Fuchs auf kurze Distanz beschossen, am Anschuss waren Wildbret-Teile und Schweiß zu finden, und Rocky ist laut dem Schützen beim Stöbern auf die Schweißfährte gekommen und ist dem Fuchs dann in den Bau gleich ca. 50m unterhalb des Anschusses gefolgt. Als ich dann zu dem Schützen raufkam hörte ich Rocky schon Laut geben, womit klar war dass der Fuchs noch sehr aktiv ist. Ein Kollege kam dann noch dazu, nach einiger Zeit hat Rocky dann den Fuchs wohl abgetan und wir konnten die Rucklerei im Bau hören, wie sie sonst klingt wenn Rocky einen verendeten Fuchs aus dem Bau zieht. Das Ruckeln blieb aber immer am gleichen Fleck, weswegen der zuvor schon begonnene Einschlag mit Krampen und Schaufel weitergeführt wurde. Nach nicht einmal 1m stießen wir auch gleich knapp hinter Rocky und dem verendeten Fuchs auf die Röhre und ich nahm ihn ab. Wir sind dann auch gleich dahintergekommen warum er den Fuchs nicht rausbrachte, der war mit den Hinterpranten dermaßen zwischen Wurzeln verhängt dass selbst ich mir schwer tat ihn rauszubekommen, aber letztendlich gelang es dann mit einem kräftigen Ruck und alle hatten ihre Freude, Nummer 2 der Baujagdsaison 2011/2012 :-)

29.10.2011: Rocky konnte bei einer Kontrollsuche bei der Pustritzer Treibjagd nach 1 1/4 Stunden Arbeit einen extrem starken Fuchs, der zuvor beschossen wurde, aus einem Felsbau sprengen. Leider wurde dieser dann gefehlt, aber der Auftakt der Baujagdsaison ist also mit dem ersten gesprengten Fuchs geschafft :-)

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