JAGD 2016

28.12.2016:

Rocky hatte sich eine Kralle ausgerissen, weswegen ich bei diesem Rotwildriegler mit Chili und Basco alleine unterwegs war, trotz extremen Sturms konnten 2 Tiere, 1 Schmaltier, 1 Kalb und 1 Rehkitz erlegt werden, Weidmannsheil den erfolgreichen Schützen, HoRüdHo auf unsere 4beinigen Jagdgehilfen!

 

 

26.12.2016:

Beim einem kleinen Rotwildriegler waren wir wieder als Treiber unterwegs, die Hunde haben super am Rotwild gejagt und einige Stücke zu den Schützen gebracht, letztendlich sind 2 Tiere und 1 Kalb auf der Strecke gelegen.

Zurückgelegte Distanzen der Hunde:

Basco 10,00km

Chili 7,34km

Rocky 9,56km (wobei er am meisten Rotwild gebracht hat)

Ein kräftiges Weidmannsheil den Schützen, HoRüdHo auf unsere 4beinigen Jagdgehilfen!

 

 

17.12.2016:

Bei unserer eigenen Treibjagd bin ich natürlich mit den Hunden als Treiber im Einsatz gewesen, die vielen Hunde verschiedenster Rassen haben toll gearbeitet, es konnten 1 Fuchs und 5 Hasen erlegt werden. Weidmannsheil den Schützen!

 

15.12.2016:

Am 15.12.2016 sind Alex und ich schon knapp nach Mittag "aufgealmt", unser Ziel war ein Hirsch der Klasse III. Anfangs sind wir zu einem Wurzelstock gehockt, von welchem aus man eine tolle Aussicht auf ein großes Gebiet hat, um uns einen Überblick zu verschaffen, wir bekamen dabei auch schon einzelne Stück Rotwild in Anblick.

Unser Weg führte uns nach kurzer Stärkung gerade hinauf auf die freie Alm, wo wir uns zu einer kleinen Fichtengruppe legten. Schon bald sind auf ca. 450m 13 Gams über die Schneid gezogen, welche wir eine Weile beobachteten, es waren alles mittelalte Geißen mit Kitzen und einem jungen Bock, ein wundervoller Anblick. Ich bin dann auch noch weiter auf diesem Fleckerl verharrt, während Alex zu einem anderen Bergrücken pirschte. Ich konnte dann bald einen Spießer mit 2 Tieren, die auch über die Schneid herüber auf unsere Seite gezogen sind, auf ca. 800m beobachten, als Alex von unten wieder zurückkam und mir mit eindeutigen Handbewegungen zeigte, dass er 4 Hirschen in Anblick hatte und ich ihm folgen soll, also schnell zusammengepackt und im Schutz der Bäume immer Alex folgend losgepirscht. Als wir dann über einen Bergrücken hinausspähten konnten wir auf große Entfernung schon den tollen Anblick von insgesamt 5 3er-Hirschen genießen, 3 zogen langsam schräg links in unsere Richtung, 2 weitere verharrten weiter hinten auf und neben einem Schneefleck, also wieder los, hinunter in den Wald, um in diesem gedeckt näher zu kommen. Beim nächsten Kontrollblick aus dem Wald waren alle Hirsche wie vom Erdboden verschluckt, hatten sie uns vielleicht irgendwie mitbekommen? Trotz guter Deckung eine Bewegung von uns erkannt? Nein, das konnte nicht sein, wir arbeiteten uns auf allen 4en weiter vor zum nächsten Buckel, zum Schluss mit der Nase schon am Boden wie in den guten alten Bundesheerzeiten, und plötzlich kam wieder Rotwild in Anblick. Direkt über uns sicherten 2 Stück in unsere Richtung, also bloß nicht bewegen, vor uns konnten wir 3 Hirsche mit einem Tier ausmachen, und da war er dann auch dabei, der davor schon gesehene perfekt passende 8er-Hirsch, genau am Horizont kämpfend mit einem etwas besseren Hirsch. Während dem Warten, dass der Hirsch hoffentlich irgendwann tiefer herunter zieht konnten wir noch hinter uns einen Spießer über den Grat ziehen sehen, und genau in der Richtung, aus der wir kamen, tauchten überraschenderweise Tier und Kalb auf, wir wunderten uns ziemlich, dass die uns scheinbar nicht mitbekommen haben - scheinbar gut gepirscht :-D

Vor einer phänomenal schönen durch den Sonnenuntergang geprägten Kulisse geschah dann das Erhoffte, der stärkere Hirsch setzte sich beim spielerischen Kämpfen durch, der 8er gab sich geschlagen und zog auf unserer Seite herunter von der Schneid, jetzt musste er sich nur noch breit drehen, was er dann Gott sei Dank auch noch machte. Auf 240m traf die .270WSM den Hirschen mitten am Blatt, dieser polterte im steilen Gelände mit einigen Überschlägen bergab, bis er dann in einem flacheren Stück liegen blieb. Wir begaben uns nach kurzer Warte- und Durchschnaufzeit zum Hirsch, dieser erhielt als letzte Ehrerweisung den letzten Bissen, Alex überreichte mir den Beutebruch, wir setzten uns andächtig neben das Stück und dankten jeder für sich mit einem Gebet dem Heiligen Hubertus und dem Lieben Gott für das Privileg, die Jagd ausüben und die Natur und die Schöpfung auf diese Art und Weise erleben und nutzen zu dürfen. 

Viele unvergessliche und wundervolle Jagderlebnisse hat mir Alexander schon gegönnt, meine Dankbarkeit dafür ist einfach nicht in Worte zu fassen, ich danke aber wieder mit einem von Herzen kommenden WEIDMANNSDANK für alles und freue mich schon auf eine dementsprechende Hirsch-Feier im Lavanttal!!!

08.12.2016:
Auf Einladung des Besitzers meines Asbach vom Woisbach konnte ich am 08.12. an einer verdammt guten Niederwildtreibjagd in NÖ teilnehmen. Rocky durfte als Haushüter zuhause bleiben, Basco und Chili waren an der Leine mit (hier werden ausschließlich Vorstehhunde zum Apportieren geschnallt), sie konnten mit mir an diesem Tag jedoch trotzdem so einiges erleben, was ja nie schadet. Die Gesamtstrecke setzte sich aus 176 Hasen und 5 Hahnen zusammen, 3 Hasen konnte ich erlegen. Weidmannsheil und Weidmannsdank an Franz für die Einladung!

03.12.2016:

Auf Einladung von Wolfi konnte ich bei einer Treibjagd im Burgenland teilnehmen und mich mit 6 Hasen an der Strecke von 1 Reh, 1 Fuchs, 65 Hasen und 3 Hahnen beteiligen!

Die Hunde durften diesmal nur an der Leine mit, war aber mindestens genauso anstrengend für sie (und für mich sowieso) :-)

Weidmannsheil und Weidmannsdank für einen wunderschönen Jagdtag!

 

 

30.11.2016:

Nachdem ich beim frostigen Morgenansitz einen Fuchs eine Weile über die Felder schnürend auf für einen Schuss viel zu große Entfernung beobachten konnte, zogen um 07:30 auf 60m links neben mir plötzlich eine Geiß mit einem Bockkitz und einem wesentlich stärkeren Geißkitz aus dem Einstand. Die Entscheidung war schnell gefasst, das Bockkitz stand breit und die tötliche Kugel war aus dem Lauf.
Nach Verabreichung des letzten Bissens als letzte Ehr-Erweisung dem der Natur entnommenen Kitzes gegenüber und kurzer Andacht am Stück ging es rasch in die Wildkammer und dann in die Arbeit.

Weidmannsheil und Weidmannsdank dem heiligen Hubertus für diese einzigartige Möglichkeit, die Natur und die Schöpfung nutzen zu können!

 

26.11.2016:
Ich habe mit Rocky, Chili & Basco als Durchgeher an einer Drückjagd in Deutschland teilgenommen. In unserer Linie waren Andreas, dem an dieser Stelle für die Einladung und die tolle Organisation gedankt sei, mit seinem super arbeitenden Border Terrier, und ich die einzigen Durchgeher, die Hunde haben ihre Sache aber super gemacht! Letztendlich lagen 5 Sauen (1 alter kapitaler Keiler, ein mittelalter sehr starker Keiler, 1 Überläuferkeiler und 2 Frischlinge) und 3 Rehe auf der Strecke
! Chili hat erstmals richtig fährtenlaut bis auf über 1km Entfernung einem Reh nachgejagt (kurz nach Rocky) und war dann noch ca. 30min alleine unterwegs, was für sie absolut untypisch ist, aber nicht schadet :-)
Zurückgelegte Distanzen: Rocky 17,55km, Basco 17,41km (trotz sehr ähnlicher Distanzen haben beide selbstständig in komplett unterschiedlichen Richtungen gejagt), Chili 10,57km.

Es war eine perfekt organisierte Jagd, vom Veranstalter wurden sogar 3 Vertreter der örtlichen Tierschutzvereinigung eingeladen, um sich ein Bild von der Jagd zu machen, die nach der Jagd positivst überrascht waren über den Ablauf einer solchen. DIES ist der richtige Weg, Aufklärungsarbeit wo und wann´s nur geht, die meisten wettern ja aufgrund Unwissenheit so gegen uns, wenn sie dann sehen wie eine solche Jagd tatsächlich abläuft kommt bei manchen (außer den gewissen beratungsresistenten Propagandisten) sogar wirklich die Erkenntnis, dass das ja gar nichts Böses ist was wir da tun!

Es war wirklich ein tolles Wochenende, ich habe viele sehr nette bisher nur über facebook bekannte Weidkameraden persönlich kennengelernt und freue mich schon wieder auf das nächste Jahr!

 

21.11.2016:

Ich habe zu meinem 30er (jaaa, ist schon ein bisschen her) von Christian, Dominik, Erwin und Willibald einen Gams geschenkt bekommen. Um auf diesen zu weidwerken sind wir nach der Treibjagd in der Nacht von 20. auf 21.11. nach Oberkärnten gereist und gegen Mitternacht vom Autoabstellplatz zur Hütte aufgestiegen. Am nächsten Morgen hieß es um 05:30 Tagwache und dann ab auf den Gipfel, den wir in einer guten dreiviertelten Stunde erreichten. Uns bot sich ein wunderschönes Panorama mit schneebedeckten Almen, getrübt wurde dieses jedoch von heftigen Sturmböen, die uns nach einem Verharren unter einer Fichte von ca. 30 Minuten wieder den Standort wechseln ließ. Nach dem Abstieg in Richtung Hütte ging es auf einen Hochsitz, auf welchem wir noch keine 10 Minuten saßen, als Willi neben mir zeigte, dass rechts hinter mir etwas kommt. Durch die Bretter des Hochsitzes konnte ich den Jüngling mit freiem Auge auf ca. 10m leicht ansprechen, ich flüsterte nur kurz "lauscherhoher Bock", Willi sagte ich solle mich richten, es ging alles ratz-fatz, der Bock wechselte rechts am Sitz vorbei, kurz über die Kahlfläche, Willi hat gepfiffen, der Bock dann aber erst im Wald wieder verhofft, was wir durch die Äste sehen konnten. Er wechselte wieder die Seite über die schmale Kahlfläche, erneut verhoffte er nach einem Pfiff hinter einem Baum, kurz darauf wechselte er wieder zügig nach unten, aber als er das nächste Mal die nach hinten breiter werdende Fläche querte konnte ich ihm dann endlich den Schuss antragen. Den Bock riss es nach hinten, wo er über eine Felswand abstürzte und im Bach darunter liegen blieb. Die Erleichterung sowie Freude waren groß, als wir am Stück waren, das Bergen danach war aber wieder umso anstrengender, doch auch das konnte ich trotz müder Beine noch bewältigen und letztendlich ziemlich fertig aber hocherfreut an der Hütte ankommen. Ein herzliches Weidmannsdank den 4 Weidkameraden, dass ihr mir dies ermöglicht habt, und Willi nochmals meinen Dank für die Aufnahme in der Hütte, die Pirschführung und alles drum herum, es war ein unvergessliches Erlebnis! Weidmannsdank dem Heiligen Hubertus, dass wir dem edlen Weidwerk frönen und solche Tage erleben dürfen!

 

20.11.2016:

Wir waren bei einer für hiesige Verhältnisse überdurchschnittlich guten Treibjagd als Treiber aktiv. Für die großen Triebe war die Gesamtanzahl von nur 5 Hunden, nämlich Christian´s Rauhaardackel Anka aka Wuuusl, der Magyar Vizsla des Jagleiters, Aron, und eben meine 3 Ganoven, eigentlich ziemlich gering. Die haben die Sache aber sensationell gemeistert und gestöbert wie die Verrückten, weswegen auch eine Strecke von 4 Füchsen, einem Hasen, 26 Fasanhahnen, 2 Schnepfen und einem Eichelhäher erzielt werden konnte! Basco hat mich erneut gewaltig überrascht, er hat mit seinen jetzt 9 Monaten tatsächlich mehr Kilometer heruntergespult als sein Vater, eure Majestät Rocky, nämlich 14,9km, Rocky 14,4km :-) Chili hat sich als meine Beschützerin berufen gefühlt und ist rund 10km unterwegs gewesen, knapp mehr als ich halt :-D Die begeisterten Rückmeldungen der Schützen über die Leistungen der Hunde ließen mich die Strapazen beim Treiben durch das dichte Schilf schnell wieder vergessen, ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr! Weidmannsheil allen Schützen und HoRüdHo auf unsre fleißigen 4beinigen Jagdhelfer!

 


 
Wo sind hier die Jagdgegner und Pseudo-Tierschützer??
Am 18.11. wurde bei uns im Revier der letzte große Maisacker gedroschen, wobei diese Geiß in einen Mähdrescher geraten ist, die Vorderläufe wurden gänzlich abgetrennt, die Hinterläufe hingen nur noch an der Decke dabei, das Tier hat schlimm gelitten. Mein Weidkamerad Michael war dankenswerterweise beim Dreschen vor Ort und konnte die Geiß durch sein beherztes Eingreifen schnell von ihren Qualen erlösen! Eine Aufgabe, die NIEMAND gerne macht, aber WIR JÄGER fühlen uns unserem Wild und der Natur verpflichtet und handeln auch dementsprechend! DAS sollte mal einer von denen machen, die ständig nur laut schreien, dass sie Tierschützer sind, dabei aber nur gegen die Jagd, aber nie für die Tiere kämpfen!

 

12.11.2016 - Basco´s erster Hochwildriegler:

Wir waren zu einer kleinen aber feinen Hochwild-Riegeljagd eingeladen, bei welcher ich ausnahmsweise mal als Standschütze dabei sein hätte sollen, weswegen ich auch nur meine 2 Solojäger Rocky & Basco mitnahm und Chili daheim als Wachhund eingeteilt war ;-)
Im ersten Trieb orientierte sich Basco nach dem Schnallen nur ganz kurz an Rocky und zog schon bald eigene Kreise, was mich natürlich sehr freute. Er war selbständig unterwegs und ließ sich während des 45minütigen Triebes nie bei mir blicken, was mir für den Anfang fast ein bisschen zu heftig war ;-)
Ende des Triebes war Rocky bei den Treibern, Basco noch unterwegs, nach dem ca. 15minütigen Weg zum Auto kam er dann aber während dem Einpacken unserer Sachen von unten vom Wald her gelaufen, was mich erneut freute.

Im zweiten Trieb ging ich dann wieder meiner eigentlichen Berufung nach, ich ging wieder mit der Treiberwehr mit. Als ich mit einem Schützen in einem Schlag bergauf am Weg zum Ausgangspunkt war, wo dieser bleiben und von welchem aus ich dann 10min später lostreiben sollte, wurden wir von einem perfekten 6er-Hirscherl und einem Tier überrascht, die 30m vor uns über den Schlag setzten, natürlich noch keiner geladen, wie sich´s gehört, und die 2 Stücke somit fort. Als die weiteren Treiber dann von oben dazugestoßen sind habe auch ich angetrieben, bewusst unter der Fährte, dass die Hunde nicht gleich aus dem Trieb rausjagen, es sollte jedoch nicht lange dauern, dass der 8,5 Monate alte Basco genau diese ca. 15min alte Fährte mit sauberem Fährtenlaut anhaltend ausarbeitete, das Herz jauuuchzte in mir, einfach herrlich!!! Rocky kam dann auch bald auf der selben Fährte mit seinem einzigartigen Laut, der so klingt, als würde er gerade abgestochen werden, und ich biss mir schon wieder in den Arsch, dass ich Chili nicht mitgenommen hatte, das wäre auch für sie perfekte Übung gewesen. Naja, sei wie´s sei, letztendlich waren einige Stück Rotwild im Trieb, Basco kam später auch auf einer Hasenspur zu Kumpel Bernhard, der den Hasen ca. 5min davor erlegte und Basco somit sogar zu Erfolg kam, somit alles perfekt, und am Ende lagen 3 Stück Rotwild und ein Hase! Ich war trotz der entgangen Chance auf den passenden Hirsch sehr erfreut nach diesem tollen Tag, tritt weiter so in Papa´s Fußstapfen, mein Kleiner *überdrüberstolzbin*

05.11.2016:
Bei dieser Treibjagd war ich wieder mit den Hunden als Treiber und auch mit der Jagdhornbläsergruppe aktiv, die Strecke von 5 Hasen, 4 Enten und 1 Nebelkrähe war auch gut passend!
Weidmannsheil allen Schützen!
04.11.2016:
Beim Pirschen durch den Wald konnte ich mit Chili diese Nebelkrähe erlegen.
30.10.2016:
Auch das gehört zur Jagd. Diese Geiß ist in einem Verbissschutz-Zaun in der Lehmgrube verendet :-( Die Entsorgung von Fallwild übernehmen natürlich wie immer wir Jäger, da kommt keiner von denen, die sonst bei jeder Gelegenheit Negativ-Stimmung gegen die Jagd und die Jäger machen :-/
22.10.2016:
Bei unserer Treibjagd, bei welcher ich wie bei den meisten Treibjagden wegen/mit den Hunden als Treiber aktiv war, konnten ein Fuchs und 3 Hasen erlegt werden. Weidmannsheil allen Schützen!

11.10.2016:

Ich konnte beim Ansitz mit Chili das deutlich schwächere von 2 Kitzen erlegen.
Weidmannsheil und Weidmannsdank!

11.09.2016: Ursprünglich wollte ich die Murmeljager eigentlich nur so begleiten, zum Geburtstag hat mich Karl dann aber dankenswerterweise tatsächlich auf ein Murmel eingeladen, und so konnten wir nach einem wunderbaren Tag mit anstrengendem 2stündigen Aufstieg abends tatsächlich 4 Murmel mit ins Tal nehmen! Ein kräftiges Weidmannsheil allen erfolgreichen Schützen und ein herzliches Weidmannsdank an Karl für die Einladung!

06.09.2016: Nachdem bei der gemeinsamen Jagd mit meinen Mitjägern Michi und Karl am 05.09. nur eine Ente durch Karl zur Strecke kam nahm ich mir den Teich am nächsten Tag nochmal vor und mir gelang dabei in Begleitung von Dani und nach Aufstöbern durch Rocky eine Stockenten-Doublette. Rocky brauchten wir dann auch, um die Enten im Gestrüpp zu finden, was er wieder bravourös meisterte. Am 08.09. konnte dann auch Michi noch eine Ente erlegen. Weidmannsheil und Weidmanndank!

04.09.2016: Die Enten-Saison hat endlich wieder begonnen!

Ich habe die über 20 gemeinsam hochwerdenden Enten unbeschossen abstreichen lassen, die wollte ich nicht vergrämen von meinem kleinen feinen Teich, Rocky hat dann aber noch eine einzelne aus dem Schilf gedrückt, die ich dann auch erlegt habe. Mein guter alter Rocky hat zwar die Seite des Teiches bestimmt, auf welcher die Ente apportiert wird, aber wie's funktioniert hat er in den gut 10 Monaten seit dem letzten Apportieren nicht vergessen :-)
Im Anschluss wurde natürlich auch mit Chili und Basco trainiert, beim Versuch ein nettes Foto zu machen hat Chili dann auch noch dezent den Foto-Crasher gespielt :-)

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank!

Am 16.08. konnte Rocky wieder eine tolle Nachsuche erfolgreich meistern. Ich bin immer wieder auf´s Neue begeistert von meinem kleinen Helden, auf Rocky ist halt Verlass, der kann´s einfach!

Weidmannsheil und HoRüdHo!

WILDUNFALL - BITTE IMMER MELDEN!!!

BITTE meldet einen Wildunfall, auch einen noch so "geringen", IMMER einem zuständigen Jäger bzw. wenn ihr keinen kennt der Polizei, die dann die Jagdgesellschaft kontaktiert! 

Der KFZ-Lenker, der gestern, 27.07.2016, auf der Magersdorfer Straße ein REHKITZ ANGEFAHREN UND ES NIEMANDEM GEMELDET HAT, war ein grauenhaftes Negativ-Beispiel!!!

Gerade bei Wildunfällen tragen die Tiere selten äußere, jedoch oft schwere innere Verletzungen davon, flüchten dann noch weite Strecken und verenden irgendwo qualvoll, ein Jäger mit einem fermen Hund könnte ein solches Tier jedoch schnell finden und von seinen Qualen erlösen!

Dank gilt deswegen einem aufmerksamen anderen Autofahrer, der dem Jagdleiter meldete, dass ein Reh in den Acker flüchtete, seine Hinterläufe nachschleppend! Ich bin dann informiert worden und mit Rocky los, entlang der Straße am Ackerrand suchend, bis Rocky plötzlich in den Acker zog und nach einigen Metern am Kitz war, welches ich dann noch erlösen musste :-(

Hätte es der Unfall-Lenker selbst gemeldet wären wir früher am Ort des Geschehens gewesen und hätten dem Kitz unnötige Zeit mit schrecklichen Qualen ersparen können!

Doppelt traurig ist es natürlich, dass wir Jäger regelmäßig von Pseudo-Tierschützern kritisiert werden, dass wir wehrlose Tiere ermorden und unsere Hunde auf andere Tiere hetzen, in solchen Fällen können wir dann aber mit unseren Hunden, ohne die man vor allem von KFZ verletztes Wild nie finden würde, die Drecksarbeit machen... 

HoRüdHo auf unsere 4beinigen Jagdkameraden und

herzlichen Dank an alle Jäger und Hundeführer, die immer wieder für solch schwierige Situationen zur Verfügung stehen!!

SUPER NACHSUCHEN-LEISTUNG VON ROCKY!
Ich bin gestern, 26.07.2016, am Abend zu einer Nachsuche gerufen worden, Rocky hat wieder eine gewaltige Leistung erbracht
. Ich bin richtig stolz auf meinen mittlerweile 8,5jährigen Sir Rocky, unglaublich was er schon alles erlebt und geleistet hat, ein HoRüdHo auf unsere 4beinigen Jagdkameraden! 

Euch allen wünsche ich allzeit eine sichere Kugel, guten Anblick und Weidmannsheil!

Traumhaftes erfolgreiches Alm-Jagdwochenende!

 

Am Freitag, 08.07.2016, bin ich mit Alex aufgealmt, die wundervolle Kulisse rund um seine Hütte war anfangs aufgrund eines heftigen Regenschauers nicht gleich zu genießen, nach diesem jedoch dafür umso schöner mit Regenbogen zu bewundern. Wir beobachteten rund um die Hütte bei bestem Licht Reh-, Gams- und viel Rotwild, was für mich schon sehr beeindruckend war, dass das Wild in solchen Ruhezonen dermaßen vertraut austritt.

Nach einer kräftigen Jause und einer Flasche Schilcher ging es dann auch schon in´s Bett, am nächsten Tag war schließlich um 03:30 Tagwache. Wir fuhren auf die Rückseite des von der Hütte aus zu sehenden Bergkammes, wo uns ein ca. 15minütiger saumäßig steiler Aufstieg zum Hochsitz bevorstand.

Noch nicht ganz bei diesem angekommen konnten wir bereits das erste Rotwild am Horizont, ca. 200m vor dem Hochsitz, erkennen, weswegen wir nur noch bis unter den Sitz pirschten und uns dann am Boden niederhockten. Für mich war das wirklich ein einmaliges Erlebnis, wie das Wild zurück in den Tageseinstand zieht, von der ersten Sekunde an hatten wir an diesem Morgen durchgehend Rotwild im Anblick, insgesamt über 40 Stück. Besonderen Nervenkitzel bescherte uns ein Schmalspießer, der ca. 150m vor uns auf der Bildfläche erschien und dann permanent gerade auf uns zu- und letztendlich ca. 10m ober uns vorbeigezogen ist. Ich konnte mich natürlich nicht bewegen, mit dem Handy gelang mir Gott sei Dank aber ein auf gut Glück geschossenes Foto, da ich nicht wusste, wo genau sich der Hirsch gerade hinter mir aufhielt :-)

Ein passendes Schmaltier wäre dann auch vorbeigezogen, jedoch war in diesem Moment noch zu viel weiteres Rotwild auf der Bildfläche, welches wir nicht beunruhigen wollten. Hubertus hat dann aber etwas später trotzdem noch großzügig auf mich herabgesehen: Als das letzte Tier mit Kalb ca. 50m ober uns vorbeizog und hinter einem Rücken verschwand kam noch ein einzelnes Schmaltier nach, welches Alex sofort als schwach und passend angesprochen hat. Wir warteten, bis es hinter eine Fichte zog, um den Rucksack als Auflage herzurichten und mich passend hinzulegen. Als das Schmaltier dann hinter der Fichte hervorkam und kurz verhoffte, ließ ich auf geschätzte 80-100m die 11,7g Federal PowerShok in .30-06 aus meiner Steyr Mannlicher fliegen, das Schmaltier polterte mit super Schuss noch ein paar Meter den Hang hinunter und blieb dann bei einem Wurzelstock liegen.
Nachdem das Schmaltier den letzten Bissen erhielt und Alex mir den Bruch mit "Weidmannsheil" überreichte folgte noch ein Dankgebet und längeres Innehalten am Stück.

Anschließend ging es bergab zum Auto, wo auch Chili auf uns gewartet hat, wir wären - wie Alex vorher schon ahnte - viel zu nahe am Wild gewesen, um sie mitnehmen zu können, das hätte sie bestimmt nicht ausgehalten, durfte dann aber natürlich das aufgebrochen nur 33kg wiegende Schmaltier, das ihr noch nicht so richtig geheuer war, intensiv beschnuppern :-)

Zurück bei der Hütte wurde von mir dann natürlich noch standesgemäß das "Hirsch tot" und das "Jagd vorbei - Halali" geblasen und auf den Erfolg angestoßen, bevor ich mich mit dem Stück "Auf Wiedersehen" von einem beeindruckenden Stückchen Erde verabschiedet habe - ich komme wieder!

Ein herzliches Weidmannsdank an Alex, der mir dieses Wochenende ermöglichte, es waren wirklich bewegende Momente an diesem Morgen, dem Herrgott und dem heiligen Hubertus sei Dank für die Schöpfung und die verantwortungsvolle Ehre, diese in Form der Jagd nutzen zu dürfen!

Am 18.05.2016 hat mich Dani nach laaanger Zeit mal wieder auf den Ansitz begleitet, natürlich auf "unseren" Sitz, auf welchem sie vor Jahren das bisher einzige Mal mit war und vor welchem ich am Vorabend beim Pirschen einige Stücke gesehen habe.

Es ging alles relativ schnell, von rechts kam der Jahrling auf ca. 70m aus dem Wald, ich ließ die .222Rem um 20:35 fliegen und der aufgebrochen 12,5kg schwere Bock lag im Feuer.
Die Hunde hatte ich diesmal im Auto gelassen, sie durften dann aber natürlich gemeinsam die Beute beschnuppern und in Besitz nehmen :-)

22.02.2016, 21:55: Aufgrund Schneemangel der erste und wohl einzige Fuchs-Nachtansitz der Winter-Saison 2015/2016, bei Vollmond hat das Licht dann doch gerade gereicht, obwohl ich eigentlich nicht gedacht hätte dass dieser eine Ansitz wirklich erfolgreich wird. Ein herzliches Weidmannsdank gilt meinem Jagdkollegen Frühberger "Hipfl" Markus, dass ich auf diesem super-Platzerl, welches er das ganze Jahr über betreut, jagern durfte.

07.02.2016, Baujagd St. Michael:

Rocky konnte innerhalb der ersten 10min diesen Fuchs schon 2x sprengen, der schliefte jedoch jeweils wieder in eine der danebenliegenden Röhren, Rocky folgte natürlich immer, nach weiteren ca. 15min sprang der starke Rüde dann ein drittes Mal und flüchtete diesmal weg vom Bau, genau in meine Richtung. Den Schuss bekam er nicht mehr mit, Weidmannsheil und Weidmannsdank und HoRüdHo auf Master Rocky, nach längerer Flaute endlich mal wieder perfekte Teamarbeit mit meinem tollen Partner!!!

Bei einer Kunstbaukontrolle am 27.01. konnten wir mit Rocky diesen Dachsrüden mit 14kg arbeiten. Nach der Erlegung konnte ihn Rocky dann noch eine ziemliche Strecke aus dem Bau ziehen. HoRüdHo!

23.01.2016, Bjoerkebol/Schweden:

Der netten Einladung von Thomas Hutterer nach Norwegen und Schweden bin ich natürlich liebend gerne gefolgt, hätte mir jedoch nie im Leben erwartet, dass das sooo beeindruckend wird! Die Ski-Doo-Fahrten durch schwedische Wälder, Feuerstellen im Freien, tiefenentspannte Jagdkollegen, dann als Höhepunkt das Anpirschen mit abschließendem Nase-im-Schnee-Robben, um auf 145m an eine Gruppe von 12 Auerhahnen zu kommen, die darauf folgende Erlegung eines solch urigen und edlen Tieres (was man ja nur 1x im Leben macht), machten dieses Wochenende einfach zu einem tollen unvergesslichen Erlebnis! Ein herzliches Weidmannsdank nochmal Thomas für die Einladung und die perfekten Tage!!! 

16.01.2016, Bezirksbaujagd Bruck/Leitha:

An diesem Tag haben 30 Hundeführer in 33 Revieren gearbeitet, eine Strecke von 38 Füchsen, 1 Dachs und 12 Mardern war das Resultat dieses Tages, ich konnte mit Rocky eine Fuchs-Fähe zur Strecke beitragen, welche Kurti erlegen konnte!

Weidmannsheil und HoRüdHo allen Hundeführergespannen und Schützen!!

09.01.2016, Bezirksbaujagd Gänserndorf:

Ich habe mit Rocky etliche Baue kontrolliert, es war aber leider nirgends etwas zuhause.

Insgesamt haben in 84 Revieren 56 Hundeführer gearbeitet, am Abend konnten 85 Füchse, 8 Dachse und 17 Marder zur Strecke gelegt werden. 36 der Füchse waren von diesem Tag, die restlichen wurden in den Tagen davor erlegt, in denen auch schon einzelne Reviere Baujagd betrieben haben. Dachse waren soweit ich weiß alle von diesem Tag.

Für Kritiker: Die Baujagd ist wie man sieht die effektivste Art, Raubwild zu bejagen, und die Raubwildbejagung wiederum ist äußerst wichtig für den Schutz von bedrohten Arten sowie natürlich auch Hasen/Fasanen/Rehkitzen. Desweiteren ist bei den aktuellen hohen Beständen von Füchsen die Gefahr der Verbreitung von Fuchsbandwurm (einige darauf positiv untersuchte Füchse im Vorjahr bei dieser Bezirksbaujagd!!!), Räude und Staupe sehr groß, wogegen ausschließlich durch intensive Bejagung vorgegangen werden kann, um Mensch und Tier vor solchen Krankheiten zu schützen! Weidmannsheil und HoRüdHo allen Hundeführergespannen und Schützen!!

www.zoobio.AT